16. April 2013

Tulipe in der Welpenspielgruppe


Liebe Sabine

Ich hoffe es geht euch allen gut.
Wie entwickeln sich die kleinen Schokohäschen?

Bei uns hat sich eine gewisse Routine eingespielt. Es gibt nicht mehr so viel Neues.
Wir sind immer noch in der Welpenspielgruppe mit Mäuschen. Nur mit dem Unterschied, dass sie jetzt voll mitmischt und den ganz kleinen Welpchen zeigt, wie man sich richtig unterhält  und spielt. Beat Eichenberger meint sie sei noch zu zart für die grossen Flegel, er wolle nichts riskieren und sie noch bei den Kleinen behalten.
Sie ist in der Körpersprachen perfekt, immer noch sehr zuvorkommend im Spiel, was für die ganz Kleinen ein Segen ist.
Das letzte Mal hatten wir einen 11 Wochen alten Dackel neu bekommen. Oh, war der süss, und schon ganz selbstbewusst. Mit ihm konnte sie nach Herzenslust spielen und die dritte im Bund ist eine süsse kleine etwa 13 Wochen alte Zwergpudelhündin. Da geht ja voll die Post ab.



Den Hindernisparcour kennt sie bereits bestens. Und Dökterlis spielen geht auch schon ordentlich. Ich muss mich nicht mehr schämen. Schinkenwürfeli sei Dank.
Es ist sowieso ein Glück, dass sie so verfressen ist. Im Vergleich zu den andern Kleinhunden lässt sie hervorragend mit sich arbeiten. Wobei ich noch eine Bremse auferlegt bekommen habe vom Hundetrainer. Er will erst richtig  mit der Erziehung beginnen, wenn sie rotzfrech geworden ist. Die Begründung ist, dass diese Hunde im Wesen schlussendlich viel sicherer seien. Knöpfe eintun sei dann immer noch gut möglich. Wenn aber zu früh rumerzogen und eingeschränkt worden sei, sei die Gefahr der Unsicherheit später viel grösser und diese unsicheren Hunde seien generell problematischer. Freche sichere Hunde seien erzogen dann in der Regel total unkompliziert. Also heisst es im Moment einfach nur konsequent sein in dem wenigen, das sie können muss.
Seit ein paar Tagen haben wir ein absolutes Hoch, was das Abrufen anbelangt. Ich habe sie immer noch generell an der Schleppleine, lasse sie in der Zwischenzeit aber häufig frei rumsausen. Wenn sie begeistert zu mir zurück kommt rufe ich ihren Namen und dann gibt es grosses, ganz grosses Casino. Oh, wie sie das liebt. Wenn es dringend ist, dass sie kommen muss klappere ich mit dem Futterdöschen und das funktioniert sogar beim Katzenjagen.
Ohne Futter hätte ich ja keine Chancen. Letzte Woche ist sie in die Wohnung der Nachbarn geschlüpft. Heideli, war das eine Gaudi für sie. Die Bäuerin meint ganz freundlich, "ach ich hole sie Dir aus meiner Wohnung, kein Problem"... Denkste...! Fräulein hatte Spass und war in der Poleposition. An Ihre Geschwindigkeit kam NIEMAND heran. Da ich meine Pappenheimer kenne, beeilte ich mich mit dem Gutzelidöschen holen, derweilen unten das fröhliche Kommdochkommdochspiel lief... 1x Dose schütteln und fertig war das ganze Spiel. - Sie waren in der Zwischenzeit bereits im 3. Zimmer angekommen... Und Mäusele hat ja eine elende Ausdauer bei solchen Sachen.

Das Versäubern erledigt sie auch schon sehr zuverlässig draussen. Das Kistchen benutzt sie nur noch im Notfall. Darüber bin ich natürlich sehr froh. Es entwickelt sich alles so unverkrampft mit Ihr, einfach herrlich. Hunde erziehen macht so soo viel Spass.

So, nun gehen wir auf den Modellflugplatz mit Picknick und Hunde Box. Mal schauen, wahrscheinlich ärgert sie dort ein bisschen die Männer...  Ich werde den Floh wohl zwischendurch in der Box runterholen müssen.

Ganz liebe Frühlingsgrüsse
M-Th und Co.